Sunday, 10. May 2009 - Bad Cannstatt
Buttenolympiade: Benedikt Braig ist der Sieger
Zu den Höhepunkten des alljährlichen Cannstater Kelterfestes gehört zweifelslos die Buttenolmpiade. 11 Starter männliches Geschlechts hatten sich gestern in die Teilnehmerliste eintragen lassen - die Damenwelt glänzte durch Abwesenheit. Es ist natürlich nicht jeder Fraus Sache einen Butten, vollgefüllt mit Wasser auf einem 150 Meter langen Parcour über eine Wippe, über Palettenstapel und ähnliche gemeine, laufbehinderte Aufbauten zu bugsieren, ohne viel Wasser zu verlieren. Wer das wenigste Nass auf der Strecke lässt, dazu noch am schnellsten ist, dem winkt der Siegeskranz, verbunden mit Köstlichkeiten, deren Ursprung an den benachbarten Hängen an der Rommelstraße wächst.
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| So sehen Sieger aus: Der Gewinner der diesjährigen Buttenolympiade Benedikt Braig auf dem Parcour hoch über dem Neckartal. |
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| Der Cannstatter Büttel Wolfgang Pfeffer hatte sich zu seiner Unterstützung die Cannstatter Maienkönigin Sandra mit den beiden sie flankierenden Maienprizessinnen mitgebracht und natürlich seine "Bütteline" Isolde Pfeffer. |
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Diese gestrige Erfahrung wird ihm sicher gerne in Erinnerung bleiben, denn Braig ging die Sache ganz cool an, ließ sich durch keinerlei Zwischenrufe der zahlreichen Zuschaer am Pistenrand irritieren und brachte seinen Butten am schnellsten und mit dem wenigsten Verlust an Wasser ins Ziel. Den zweiten Platz erreichte einer, der das Buttentragen gewöhnt sein sollte: Florian Jenner, ein junger Mann, der auf der Cannstatter Kelter nach den Worten des Moderators Dieter Zaiß " das ehrbare Handwerk" des Wengerters erlernt. Platz drei ging an Stefan Hoffmann von der Küblerabteilung "Cannstatter Mondlöscher", der trotz "Kniewackler", wie Zaiß kommentierte für die "Mondwehr" (O-Ton Zaiß), seinen Vorsprung ins Ziel retten konnte.
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| Die Jury bei der Auswertung der Ergebnisse |
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Der Cannstatter Büttel hatte für die Siegerehrung die Unterstützung der Cannstatter Maienkönigin Sandra und den beiden Maienprinzessinnen mitgebracht. Diese Ehrung konnte noch im Freien durchgeführt werden.
Auch die Einlage des Jugendrates Mühlhausen, der sich als Teilnehmer der 72-Stunden Aktion als "Geldeintreiber" für die Aktion "Miriam" - ein Hilfsprojekt für alleinstehende schwangere Frauen - outete, fand Zuspruch und öffnete manchen Geldbeutel.
Der Rest des Abends fand dann in der Kelter statt - der "große Regen" zwang zum Umzug.
Fotos/Text: hps
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